Als Siegerkrone - der Sparkassen-Cup
Nun
schon zum neunten Mal wird der Sparkassen-Cup in Form einer Marmorsäule
mit Krone verliehen. Er ist der Preis für die beste Teilnehmerin
und den besten Teilnehmer im Rahmen des großen internationalen
Hallen-Leichtathletik-Meetings in Stuttgart.
Der Sparkassen-Cup gab der gesamten Veranstaltung seinen Namen, dürfte aber im Detail nur den wenigsten Zuschauern ein Begriff sein.
Über Siegertrophäen Iäßt es sich sicherlich trefflich streiten. Es gibt Schalen, Schüsseln, Töpfe, Becher etc. und den Sparkassen-Cup, eine Auszeichnung der besonderen Art.
Den Auftrag zur Schaffung einer Trophäe, die der Anerkennung von Spitzenleistungen entspricht, die den Bezug zum Sponsor also den Sparkassen - herstellt und die in zeitloser Form Modeströmungen widersteht, erhielt 1990 der Stuttgarter Künstler und Designer Peter Hitz. Er hat ein künstlerisches Meisterwerk geschaffen, das heute noch bei den internationalen Leichtathletikstars genau so begehrt ist, wie vor acht Jahren, als es zum ersten Mal verliehen wurde.
Die glänzende Leistungsspirale endet symbolisch in einer Siegerkrone. Damit wird verdeutlicht, daß eine Spitzenleistung am Ende die ausdauernde Arbeit und ständige Anstrengung, das gesetzte Ziel zu erreichen, krönt. Im Glanz des Sieges wird der Leistungshöhepunkt belohnt.
In der Ausstrahlung dieses Sieges spiegelt sich der Preis für diese besondere Leistung: eine wertvolle Goldmünze als Siegerlohn. Die Goldmünze schafft die Verbindung zu einem realen, materiellen Wert. Im Sparkassen-Cup ist eine Goldmünze herausnehmbar eingelassen und bildet den zentralen Punkt der Siegerkrone. Und stellt auch die Verbinduung zu den Sparkassen her. Die Spirale, in deren Mittelpunkt die Goldmünze liegt, ist der Endpunkt einer Säule aus weißem Marmor. Durch ihre gestalterische Form soll sie die Verbindung zu sportlichen Wettbewerben der Antike symbolisieren.
Die glänzende Leistungsspirale ruht auf drei goldenen Kugeln und wird so zur Krone stilisiert, in der sich die in ihrem Mittelpunkt befindliche Münze aus jedem Betrachtungswinkel mehrfach widerspiegelt.
Symbolisch spiegelt sich so der Preis für die Leistung in der Siegerkrone wider. Die Siegerkrone steht auf einer schwarzen, hochglänzenden Acrylglas-Platte. Dieses neuzeitliche Material soll die Plattform beschreiben, auf der nach der alten Idee des sportlichen Wettkampfes in der Antike diese in der Neuzeit weiterhin ihren festen Platz hat.
Durch die schwarze Färbung des Materials wird eine optimale Brillanz der Spiegelung erreicht. Mit jedem Sparkassen-Cup bekommen die damit ausgezeichneten Sportlerinnen und Sportler ein Zertifikat überreicht, das sie über den echten materiellen Wert der eingearbeiteten Münze unterrichtet und somit den Gesamtwert der Trophäe unterstreicht.
Der Sparkassen-Cup ist also eine wohldurchdachte, symbolträchtige, zeitlose und begehrte Siegertrophäe.
Eine Auszeichnung, deren überlegte Gestaltung ihresgleichen sucht und die zum Symbol und Namensträger eines der weltbesten Leichtathletik-Hallenmeetings geworden ist.
Unverkennbar und einzigartig ist der Sparkassen-Cup und damit die Auszeichnung für die weltbesten Leichtathleten.
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